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Transparenz, die Kosten steuert – wie ein globaler Player seine Arbeitskleidung wirtschaftlich neu organisiert

Unser Kunde: Ein international renommierter Sportwagenhersteller

Rund 500.000 Textilien sind täglich bei Produktion, Entwicklung, Logistik und Gastronomie eines international renommierten Sportwagenherstellers im Einsatz. Arbeitskleidung ist dabei kein Nebenthema, sondern Teil stabiler Betriebsabläufe, Markenwahrnehmung und Arbeitssicherheit. Umso kritischer wurde es, als Kosten und Bestände nicht mehr transparent steuerbar waren.

Wir hatten weder Transparenz über Bestände noch über tatsächliche Kosten. Erst durch das neue Modell konnten wir Arbeitskleidung wie ein steuerbares Asset managen – mit klarer Zuordnung zu Kostenstellen und deutlicher Kostensenkung.
Leiter Ergonomie, Teamarbeit und Arbeitskleidung, anonymisiert

Herausforderungen

Fehlende Transparenz Es bestand kein Überblick über Bestände, Waschzyklen oder die Zuordnung einzelner Textilien zu Mitarbeitenden und Kostenstellen. Arbeitskleidung war organisatorisch nicht steuerbar.
Deutlich überschrittenes Budget Ursprünglich waren 9 Mio. € für drei Jahre kalkuliert. Hochgerechnet lag das bisherige All-in-Modell bei rund 14 Mio. € – ohne direkt nachvollziehbare Kostentreiber.
Keine Standardlösung verfügbar Beschaffung, Wäsche, Management und Abrechnung lagen bei einem einzigen Anbieter. Ein Wechsel von Konfektionären oder Wäschereien war faktisch nicht möglich.

Individuelle Lösung für Transparenz, Steuerbarkeit und Wirtschaftlichkeit

CHG-MERIDIAN entwickelte ein strukturiertes Nutzungsmodell für die gesamte Arbeitskleidung. Rund 350.000 Textilien aus dem Altbestand wurden übernommen und in das neue Leasing- und Managementkonzept integriert. Ergänzend wurden neue Textilien bedarfsgerecht in das Modell eingebracht.

Zentrale Grundlage ist die digitale Verwaltung über tesma®. Dadurch sind Bestände, Waschzyklen, Kostenstellen und Mitarbeiterzuordnungen transparent nachvollziehbar. Jede Abteilung trägt Verantwortung für ihren tatsächlichen Bedarf. Übernutzung, Mehrfachausstattung oder intransparente Schwundeffekte werden sichtbar.

Gleichzeitig wurden die Rollen klar getrennt:
CHG-MERIDIAN verantwortet Finanzierung und Textilmanagement, Wäschereien übernehmen ausschließlich den Service, Konfektionäre die Produktion. Diese Entkopplung reduziert Abhängigkeiten und schafft Verhandlungsspielraum.

Ein wesentlicher Unterschied zum alten Modell: Nach einem definierten Amortisationszeitraum sinken die Raten deutlich. Textilien, die lange genutzt werden, verursachen keine Vollkosten mehr. Wirtschaftlichkeit entsteht durch kontrollierte Nutzung statt pauschaler Servicepauschalen.

Unsere maßgeschneiderte technology2use-Erfolgsformel

Assets Rund 500.000 Textilien, davon 350.000 Altbestand integriert
Financial Service Leasingmodell mit fallenden Raten nach der Grundmietzeit, transparente Kostenstellenlogik, Integration von Serviceleistungen
Result Kostenreduktion von rund 25 % im Vergleich zum bisherigen Modell (ca. 14 Mio. € auf ca. 10 Mio. € über drei Jahre), vollständige Transparenz über Bestände und Nutzung

Fazit

Der Logistikdienstleister steuert seine Rollcontainer heute datenbasiert und behält sie standortübergreifend jederzeit im Blick. Der Schwund ist auf ein Minimum reduziert. Geringe Verluste bis zu fünf Prozent sind vertraglich einkalkuliert und verursachen keine zusätzlichen Kosten. 
 
Das effiziente Behältermanagement basiert auf umfassendem Know-how im Bereich Tracking – von der Hardware über die Datenübertragung bis zur Integration in bestehende Systeme. Diese Erfahrung nutzt CHG-MERIDIAN auch, um Unternehmen beim Einstieg in Trackinglösungen strukturiert und wirtschaftlich zu begleiten. 
 
Häufig geäußerte Bedenken zum Datenschutz lassen sich dabei klar entkräften: Die eingesetzten Tracker erfassen keine personenbezogenen Daten und erfüllen sämtliche gesetzlichen Anforderungen. Ein Ansatz, der Transparenz schafft, Wirtschaftlichkeit erhöht und für alle Branchen relevant ist, die Ladungsträger in Logistik und Produktion einsetzen.

Stehen Sie vor ähnlichen Herausforderungen? Unser Experte berät Sie gerne in einem persönlichen Gespräch zu Ihren individuellen Anforderungen.

Tobias Streibl
International Account Manager & Workwear Specialist, Ihr Experte für ganzheitliche Kreislauflösungen rund um Arbeitskleidung und PSA

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