Transparenz, die Kosten steuert – wie ein globaler Player seine Arbeitskleidung wirtschaftlich neu organisiert
Unser Kunde: Ein international renommierter Sportwagenhersteller
Rund 500.000 Textilien sind täglich bei Produktion, Entwicklung, Logistik und Gastronomie eines international renommierten Sportwagenherstellers im Einsatz. Arbeitskleidung ist dabei kein Nebenthema, sondern Teil stabiler Betriebsabläufe, Markenwahrnehmung und Arbeitssicherheit. Umso kritischer wurde es, als Kosten und Bestände nicht mehr transparent steuerbar waren.
Herausforderungen
Individuelle Lösung für Transparenz, Steuerbarkeit und Wirtschaftlichkeit
CHG-MERIDIAN entwickelte ein strukturiertes Nutzungsmodell für die gesamte Arbeitskleidung. Rund 350.000 Textilien aus dem Altbestand wurden übernommen und in das neue Leasing- und Managementkonzept integriert. Ergänzend wurden neue Textilien bedarfsgerecht in das Modell eingebracht.
Zentrale Grundlage ist die digitale Verwaltung über tesma®. Dadurch sind Bestände, Waschzyklen, Kostenstellen und Mitarbeiterzuordnungen transparent nachvollziehbar. Jede Abteilung trägt Verantwortung für ihren tatsächlichen Bedarf. Übernutzung, Mehrfachausstattung oder intransparente Schwundeffekte werden sichtbar.
Gleichzeitig wurden die Rollen klar getrennt:
CHG-MERIDIAN verantwortet Finanzierung und Textilmanagement, Wäschereien übernehmen ausschließlich den Service, Konfektionäre die Produktion. Diese Entkopplung reduziert Abhängigkeiten und schafft Verhandlungsspielraum.
Ein wesentlicher Unterschied zum alten Modell: Nach einem definierten Amortisationszeitraum sinken die Raten deutlich. Textilien, die lange genutzt werden, verursachen keine Vollkosten mehr. Wirtschaftlichkeit entsteht durch kontrollierte Nutzung statt pauschaler Servicepauschalen.
Unsere maßgeschneiderte technology2use-Erfolgsformel
Fazit
Der Sportwagenhersteller steuert seine Arbeitskleidung heute datenbasiert und kostenstellenbezogen. Bestände, Waschzyklen und Zuordnungen sind jederzeit nachvollziehbar. Die Budgetüberschreitung des alten Modells wurde nicht nur gestoppt, sondern nachhaltig korrigiert.
Durch die Trennung von Finanzierung, Konfektion und Service entstand ein flexibles System, das Lieferantenwechsel ermöglicht und Wettbewerb sicherstellt. Gleichzeitig wurde ein Recyclingkonzept implementiert: Ausgediente Textilien werden stofflich aufbereitet und in neuen Kollektionen wiederverwertet. So werden Ressourcen geschont und markenrelevante Textilien nicht unkontrolliert im Zweitmarkt platziert.
Ein Modell, das Transparenz schafft, Kosten senkt und Arbeitskleidung als steuerbares Asset in den Mittelpunkt stellt.