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Bildungsinitiative

Gesucht und gefunden: Die besten Digital-Pioniere in den Schulen von Baden-Württemberg

Best-Practices und gute Erfahrungen weitergeben: Aus dem ganzen Land haben uns innovative Digital-Projekte erreicht, die wir hier vorstellen möchten und von denen möglichst viele Lehrkräfte profitieren sollen.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

Engagierte Lehrer bestärken, Digitalunterricht beflügeln: Darauf zielte die mit 12.000 Euro dotierte Bildungsinitiative „digitalheroes@Klassenzimmer“, die CHG-MERIDIAN unterstützt.

 

Unsere Preisträger sind:

1. Platz Dr. Yvonne Tröster und Team, Ehrhart-Schott-Schule Schwetzingen

2. Platz Jennifer Fröhlich und Team, Maria Montessori Grundschule Hausen

3. Platz Anne Hofer und Team, Friedrich-List-Gymnasium Reutlingen

3. Platz Mona Frommer, Max-Weber-Schule Kaufmännische Schule II Freiburg

 

Die Preisträger:innen

Mehr Digitalisierung an Baden-Württembergs Schulen – das war das Ziel der Bildungsinitiative „digitalheroes@Klassenzimmer“. Jetzt stehen die Gewinner:innen fest: vier besonders innovative Projekte wurden am 02. Oktober 2021 bei der virtuellen Preisverleihung ausgezeichnet. Wir gratulieren von Herzen und stellen die Preisträger:innen in diesem Video vor.

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Unser besonderer Dank geht an alle Einreicher:innen! Uns haben viele, tolle Projekte erreicht, die zum Nachmachen animieren. Und die engagierten Lehrer:innen, können bei Fragen gerne kontaktiert werden.

OCT 2, 2021 | WEINGARTEN

„digitalheroes@Klassenzimmer“: Bildungsinitiative zeichnet vier digitale Schulprojekte aus

  • Erster Preis geht an die Ehrhart-Schott-Schule in Schwetzingen
  • Weitere Preisträger kommen aus Stuttgart, Freiburg und Reutlingen
  • Von der Mossakowski Stiftung initiierte Bildungsinitiative wurde von CHG-MERIDIAN unterstützt und vom Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung Baden-Württemberg (ZSL) beraten
Presse-News 

Initiative

Gesucht

  • Die besten Digital-Pioniere in den Schulen von Baden-Württemberg
  • Best Practices Digitales Lehren und Lernen im Schulunterricht

Ziel

  • Würdigung von Lehrkräften, die pädagogisch-technische Innovationen an Schulen vorantreiben
  • Teilen von Best Practice-Beispielen, um von vorhandenem Wissen und guten Erfahrungen gemeinsam zu profitieren und diese an möglichst viele Lehrkräfte weiterzugeben.

In Zusammenarbeit mit

Logo Mossakowski Stiftung

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Logo des ZSL

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Einreichungen

Nachfolgend finden Sie zahlreiche Einreichungen, die wir kompakt für Sie zusammengestellt haben.

Sie haben noch Fragen zu einem Projekt? Stehen vor ähnlichen Herausforderungen? Oder möchten aktiv in den Austausch treten? Lassen Sie sich von den innovativen Projekten inspirieren und kontaktieren Sie bei Bedarf gerne die Ansprechpartner der Schulen.

Humpis-Schule Ravensburg

Mehr Praxisbezug im Bereich Versicherungen und Finanzen durch den Einsatz von digitalen Tools, Apps und Tablets im Unterricht (Berufliche Schule).

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Hardbergschule Mosbach

Vermitteln von gesundheitsrelevanten Inhalten mit Hilfe von Activity-Trackern (Sonderschule).

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Heimschule Lender Sasbach

Interne Schulungen des Lehrerkollegiums für den Umgang mit der Lernplattform „Moodle“ (Gymnasium).

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Ernst-Reuter-Gemeinschaftsschule Karlsruhe

Digitale Medien als Enabler für Projekte zum Thema Nachhaltigkeit (Gemeinschaftsschule).

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Carl-Theodor-Schule Schwetzingen

Selbständiges Erarbeiten der Themen Sinus, Cosinus und Tangens mit Hilfe digitaler Tools (Berufliche Schule).

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Josef-Schmitt Realschule Lauda-Königshofen

Einbettung der 21st Century Skills in den Unterricht mittels digitaler Medien für individuelleres Erarbeiten komplexer Sachverhalte (Realschule).

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Schillerschule Tettnang

Frühzeitiger Umgang mit digitalen Medien durch die Einbindung von Tablets, Apple-TVs und Beamern im Unterricht (Grundschule).

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Ehrhart-Schott-Schule Schwetzingen

Mit der neuen Unterrichtsform „futureclassrooms“ in Lernräumen gezielt digitale Schlüsselkompetenzen vermitteln (Berufliche Schule).

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Maria Montessori Grundschule Hausen

Mit digitalen Endgeräten Förderangebote in individuellem Lerntempo ausprobieren und Fähigkeiten gezielt erweitern (Grundschule).

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Friedrich-List-Gymnasium Reutlingen

Mit einem schulinternen Digitalisierungsnetzwerk, Lehrerteams und iPad-Klassen die Zusammenarbeit in Lerngemeinschaften fördern (Gymnasium).

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Max-Weber-Schule Freiburg

Digitale Lernportfolios für selbstorganisiertes Lernen – gemeinsam in Gruppen und unabhängig vom Standort und vom gewählten Zeitpunkt (Berufliche Schule).

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Realschule Ailingen

Durch eigene Erklärvideos zum Unterrichtsstoff die positive Atmosphäre des Klassenzimmers nach Hause transportieren (Realschule).

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Einreichungen

Grundschule

Schillerschule Tettnang

Projektname : Wir sind digital!

Klassenstufen: 1-4

Herausforderungen :

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über ein unterschiedliches Lernniveau. Das Corona-Pandemie bedingte Homeschooling stellt gerade im Grundschulalter eine Herausforderung dar, da Schülerinnen und Schüler in diesen Altersgruppen noch über weniger ausgeprägte digitale Fähigkeiten verfügen.

 

Ziel des Projekts :

Die Schülerinnen und Schüler sollen die Möglichkeiten und Gefahren der digitalen Medien erlernen und durch den digitalen Unterricht zu einem verantwortungsvollen Umgang sensibilisiert werden. Es soll mehr Raum für individuelles Lernen und Arbeiten geschaffen werden, um sich besser dem individuellen Förderbedarf und Interesse der Schülerinnen und Schüler anzupassen.

 

Lösungsansatz :

Der Einstieg in die Verwendung von digitalen Medien im Unterricht erfolgte durch die Anschaffung von IPads, Apple-TV und Beamern in allen Klassenzimmern. Das Projekt gliedert sich zum einen in die Präsentation des Lernstoffes und zum anderen in die direkte Anwendung von digitalen Medien durch die Kinder, mithilfe von Apps und altersgerechten Lernprogrammen. Den Mittelpunkt bilden hierbei Apps und Lernprogramme, mit denen die Kinder selbstständig und niveaudifferenziert, erlernte Inhalte festigen und üben können. Da die Schülerinnen und Schüler die IPads gerne nutzen um Informationen zu neuen Themen einzuholen, wurde in diesem Zusammenhang der Umgang und die Nutzung des Internets mithilfe des „Internet-ABC’s“ und eines „Tablet-Führerscheins“ thematisiert. Des Weiteren wurden mehrere kreative Projekte mit ihnen umgesetzt wie bspw. eBooks, Filmsequenzen, Bild- und Textbearbeitungen oder Audioaufnahmen.

In der Zeit des Corona-Lockdowns, wurde das digitale Netzwerk vergrößert. In diesem Rahmen wurde eine Schul-Cloud erstellt und die „Sdui-App“ für die Kommunikation zwischen Schule intern, sowie Schule und Elternhaus eingerichtet. Des Weiteren wird zur Förderung des individuellen Lernens, die Anton-App genutzt und es wurden Padlets für alle Klassen eingerichtet.

 

Person/Team :

Teambewerbung

Teamgröße: 15

 

Ansprechpartner :

Anna Stingl

Mail: anna.stingl@schillerschule-tettnang.de

Maria Montessori Grundschule Hausen, Stuttgart

Projektname :

Entwicklung eines digitalen Schulalltags als Grundlage elementarer Chancengleichheit bei der Medienbildung

Klassenstufen: 1-2

Herausforderungen :

Die Bedürfnisse und Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler sind sehr individuell, weshalb der Unterricht so abwechslungsreich wie möglich gestaltet werden muss.

 

Ziel des Projekts :

Die Schülerinnen und Schüler sollen durch den Einsatz von medialen Endgeräten, sich und ihre Fähigkeiten ausprobieren und erweitern. Sie sollen Inhalte in ihrem individuellen Lerntempo erarbeiten und wiederholen können und die Inhalte so auf- und wahrnehmen, wie es für ihren Lernprozess förderlich ist. Es sollen für alle vier Lerntypen entsprechende Angebote ermöglicht werden und sie sollen Medien als ein natürliches Werkzeug, für die Erarbeitung von Inhalten und zur Wissensvermittlung kennenlernen und damit einen modernen Zugang zu neuen Themenbereichen erlangen.

 

Lösungsansatz :

Der Unterricht beginnt mit Freiarbeitsstunden, in denen die Schülerinnen und Schüler individuell und im eigenen Lerntempo an Inhalten arbeiten. Die Inhalte und die Art und Weise, wie an diesen gearbeitet wird, können die Schülerinnen und Schüler selbst auswählen. Am Ende der Schulstunde findet eine Austauschrunde statt, in der sie über ihre bearbeiteten Aufgaben berichten und damit Einblicke in das Arbeiten und Lernen der Mitschüler erhalten.

Durch den Einsatz digitaler Angebote und einer großen Auswahl an digitalen Tools werden gezielte Förderangebote erstellt oder abgerufen. Schülerinnen und Schüler die bspw. motorische Schwierigkeiten haben, können in der App „Anton“ Buchstaben wiederholt zeichnen. Leistungsstarke Kinder können in der App bereits Übungen zum Hörverstehen des Buchstabens bearbeiten.

 

Person/Team :

Teambewerbung

Teamgröße: 4 à 2 Lehrkräfte und 2 pädagogische Fachkräfte

 

Ansprechpartner :

Jennifer Fröhlich

Mail: jennifer.froehlich@mmgh.de

 

 

Gemeinschaftsschule

Ernst-Reuter-Gemeinschaftsschule, Karlsruhe

Projektname : TheA – Themenorientiertes Arbeiten an der ERS

Klassenstufen: 5-7

Herausforderungen :

Die Schülerinnen und Schüler tragen eine gemeinsame Verantwortung hinsichtlich des Themas Nachhaltigkeit. Klimawandel, Armut und Hunger, Flucht und Migration sind Themen, die für Schülerinnen und Schüler in naher Zukunft bestimmend sein werden. Sie müssen entscheiden, ob sie Produkte wie Jeans, Schokolade oder Handys kaufen, die Menschen unter würdigen und fairen Bedingungen hergestellt haben. Sie müssen entscheiden, wie sie mit den Ressourcen und Schätzen der Natur umgehen.

 

Ziel des Projekts :

Durch das Projekt soll die gemeinsame Verantwortung, hinsichtlich des Themas Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt gerückt werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen sich ganzheitlich, vernetzt und praktisch mit Themen der Nachhaltigkeit auseinandersetzen. Das Erkennen komplexer sozialer, ökonomischer, ökologischer und technischer Probleme soll gefördert werden und damit Zusammenhänge in den Fokus gerückt werden. Des Weiteren soll das Verständnis für die Welt gefördert und Momente der Selbstwirksamkeit geschaffen werden. Außerdem soll die Übernahme von Verantwortung für ein gemeinsames Anliegen bestärkt werden.

 

Lösungsansatz :

Die Lerngruppen der Unterstufe haben einen Vormittag in der Woche TheA. Hier wird fächerübergreifend mit ethischen und technischen Impulsen und digitalen Medien an den Sustainable Development Goals gearbeitet. Sie beschäftigen sich innerhalb von zwei Schuljahren mit acht Projekten, die sie nacheinander durchlaufen. Die Grundlage der Planung des Konzeptes, ist die Koppelung der acht Projekte an die 17 Nachhaltigkeitsziele. Die Ziele berücksichtigen alle drei Dimensionen der Nachhaltigkeit: Soziales, Umwelt und die Wirtschaft. Ein weiterer Fokus liegt auf der Produktion eines Ergebnisses, jedes Projekt endet mit einem Produkt. Diese sind sehr unterschiedlich, implizieren aber alle den Grundsatz, dass der Schüler oder die Schülerin etwas geschaffen hat. Dies sind bspw. Filme, Modelle, Aktionen oder Werkstücke. Bei der Bearbeitung der Projektthemen, liegt ein besonderer Fokus auf überfachlichen Kompetenzen wie Problemlösefähigkeit, Kooperationsbereitschaft und Flexibilität, kombiniert mit der Fähigkeit, digitale Medien sinnvoll einzusetzen.

 

Person/Team :

Teambewerbung

Teamgröße: 8 à TheA-Fachschaft Ernst-Reuter-GMS

 

Ansprechpartner :

Dominik König-Kurowski

Mail: Koenig_kurowski@ers.ka.schule-bw.de

 

 

Realschule

Josef-Schmitt-Realschule, Lauda-Königshofen

Projektname : Unterricht in einer Kultur der Digitalität – 9b goes 4K

Klassenstufe : 9

 

Herausforderungen :

 

Die Schülerinnen und Schüler wachsen in einer Kultur der Digitalität auf. Sie verfügen über unterschiedliche Niveaustufen, auf die es sich individuell anzupassen gilt.

 

Ziel des Projekts :

Es soll ein individuelleres Arbeiten und eigene Zugänge zu (komplexen) Sachverhalten ermöglichen. Die Motivation der Schülerinnen und Schüler soll dadurch erhöht werden und der Weg vom Einzelkämpfer zum Teamplayer geebnet werden. Es soll mehr Feedback, Selbststeuerung, Teilhabe und Partizipation fördern.

 

Lösungsansatz :

Es wurde durch die Anschaffung neuer Server, flächendeckendem WLAN, IPads in Klassensatzstärke und Displays, an Stelle von Kreidetafeln, die Infrastruktur und die Grundlagen für digitales Arbeiten gelegt. Digitale Tools werden dort eingesetzt, wo es sinnvoll ist. Die Grundlage des Projektes sind die 21st Century Skills nach Andreas Schleicher. Diese Skills sollen innerhalb des Unterrichtkonzepts durch den Einsatz digitaler Medien eingebettet werden. Microsoft-Teams wird dafür als Lernmanagementsystem bzw. Grundlage verwendet. Dies wird ergänzt durch OneNote, darin werden Aufschriebe und ähnliches festgehalten, auf die die Schülerinnen und Schüler auch von Zuhause aus zugreifen können. Des Weiteren wird dies ergänzt um, diverse Apps, Messengerdienste, die Cloud und vieles mehr. Durch den Einsatz dieser unterschiedlichen digitalen Medien, ergibt sich ein zusammenhängendes Gesamtkonstrukt, mit dem die 21st Century Skills, vor allem die 4C’s: Collaboration, Communication, Critical thinking und Creativity gefördert werden.

 

Person/Team :

Teambewerbung

Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler der Klasse 9b

 

Ansprechpartner :

Steffen Siegert

Mail: steffen.siegert@josef-schmitt-realschule.de

Realschule Ailingen

Projektname : Mathekaiser

Schule : Realschule Ailingen

Schulart : Realschule

Klassenstufen: 5-8

Herausforderungen :

Der Lernerfolg in der Schule ist nach Erkenntnissen von Entwicklungsneurologen, extrem Abhängig von der Lehrpersönlichkeit und der zu den Schülerinnen und Schülern aufgebauten Bindung.

Ziel des Projekts :

Ziel des Projekts ist es, die positiven Rahmenbedingungen, die die Lehrkraft im Klassenzimmer durch Art, Stimme und Mimik geschaffen hat, zu den Lernenden an den Schreibtisch nach Hause zu transportieren.

Lösungsansatz :

Die Lehrkraft erstellte eine eigene Internetseite, die die positiven Rahmenbedingungen, die sie im Klassenzimmer geschaffen hat, zu den Lernenden an den Schreibtisch nach Hause transportiert. Auf der Internetseite befinden sich selbst erstellte Erklärvideos, die eine direkte Anbindung und Weiterführung an den Unterricht darstellen. In diesen Videos wird eine motivierende und altersgerechte Sprache verwendet, sowie Beispiele aus der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler. Neben der Bündelung von Videos und Informationen zum Unterricht, bietet die Internetseite darüber hinaus, persönliche Bereiche für die Schülerinnen und Schüler. In diesen Bereichen finden sie Rückmelde- und Fragefunktionen sowie eine Notenübersicht für das Fach. Eine umfassende Rückmeldung über den Leistungsstand erhalten die Schülerinnen und Schüler in Form einer Sprachnachricht von der Lehrkraft. Damit sollen kurze Anmerkungen in den Klassenarbeiten, die oftmals wenig aussagekräftig sind, vermieden werden. Die Schülerinnen und Schüler erstellen auch selbst, zu ausgewählten Themen, Erklärvideos. Über diese findet dann ein Austausch innerhalb der Lerngruppe statt.

 

Person/Team :

Einzelbewerber

 

Ansprechpartner :

Pascal Kaiser

Mail: pascal.kaiser@web.de

 

 

Gymnasium

Schule Schloss Salem

Projektname : Künstliche Intelligenz zur Komposition im Musikunterricht

Klassenstufen: 10-12

Herausforderungen :

Die Schulen in Deutschland hinken der digitalen Welt hinterher. Pandemiebedingt war es im letzten Jahr kaum möglich, im Musikunterricht musikpraktisch zu arbeiten.

 

Ziel des Projekts :

Ziel des Projekts ist es, dass sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema künstliche Intelligenz auseinandersetzen, um den Grundstein dafür zu legen, sich als eigenständige Individuen im Bewusstsein aller Chancen und Risiken von künstlicher Intelligenz in allen Bereichen positionieren zu können.

 

Lösungsansatz :

Durch eine Unterrichtseinheit im Fach Musik wurde eine Einführung bzw. ein kreativer Einstieg in die Auseinandersetzung mit künstlicher Intelligenz im Alltag durch das Erfinden einer „Musikmaschine“ herbeigeführt. Im Rahmen eines digitalen Schreibgesprächs, wurden den Schülerinnen und Schülern die Rückblicke und Anfänge des automatisierten Komponierens näher gebracht. Dabei sollten die Schülerinnen und Schüler eigene Kompositionsversuche mit Markov-Ketten und Taschenrechnern durchführen. Hierbei ging es darum ein Produkt klassisch oder digital zu vertonen, zu reflektieren, zu verbessern und aufzuführen. Dafür wurden Rekurrente Neuronale Netze und die Kompositionssoftware „AIVA“ eingesetzt. Im Anschluss folgte die Reflexion, Bewertung und die Zukunftsvision in Form eines Rollenspiels per Video. Die Schülerinnen und Schüler erhielten den Gruppenarbeitsauftrag einen Impuls wie z.B. eine Videoszene, ein Gedicht oder ein Bild mit AIVA zur vertonen. Dafür sollten sie zunächst Parameter wie Stil, Dauer und Tempo in AIVA auswählen. Anschließend sollten sie den „Piano Roll Editor“ verwenden, um Änderungen vorzunehmen und die Komposition besser an den Impuls anzupassen. Danach sollten sie die Komposition und den Impuls in einem Video synchronisieren.

 

Person/Team :

Einzelbewerberin

Ansprechpartner :

Christina Müller

Mail: christinamueller@mail.de

Otto-Hahn-Gymnasium Furtwangen

Projektname : Kreatives Programmieren in AR & VR

Klassenstufen : 7

Herausforderungen : Technische Ausstattung

Ziel des Projekts :

Motivation durch Selbstbestimmung, spielerisches Lernen von Cospaces (programmieren), Schulung von Kolleg:innen

Lösungsansatz :

Mit VR-Brillen die SuS motivieren selbstbestimmt das Fach Informatik zu erlernen

Person/Team :

Einzelbewerber

Ansprechpartner :

Sebastian Eisele

Mail:  sebastian.eisele@ohg-furtwangen.de

Max-Born-Gymnasium, Backnang

Projektname : Eine Unterrichtsstunde im Fach Digitalisierung

Zielgruppe : Lehrerinnen und Lehrer

Herausforderungen :

Für den Einsatz digitaler Medien im Unterricht, steht ein Vielzahl an unterschiedlichen Angeboten mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Einsatzmöglichkeiten zur Verfügung.

Ziel des Projekts :

Ziel des Projekts ist es, digitale Unterrichtskonzepte so vielen Lehrerinnen und Lehrern wie möglich näherzubringen und damit einen Beitrag zur weiteren Digitalisierung im Unterricht zu leisten.

Lösungsansatz :

Das Team vom Max-Born-Gymnasium hat damit begonnen den Unterricht und die Lehr- und Lernmaterialien in passender Weise zu digitalisieren und die vielfältigen Tools die dafür zur Verfügung stehen, pädagogisch sinnvoll in den Unterricht einzubinden. In diesem Rahmen wurden zahlreiche Medien, Tools und Methoden ausprobiert und verbessert. Um dies zu veranschaulichen hat das Team ein Video gedreht, dass eine Auswahl der Medien, Tools und Methoden zeigt, die aus ihrer Sicht vielfältig einsetzbar sind und leicht adaptiert sowie im Unterricht eingebaut werden können.

 

Person/Team :

Teambewerbung

Teamgröße: 2

 

Ansprechpartner :

Melanie Soukup

Mail: melanie_soukup@yahoo.de

Schlossgymnasium Kirchheim/Teck

Klassenstufen : 7

Herausforderungen :

Anschauliche Wissensvermittlung um SuS im Fernunterricht besser erreichen zu können

Ziel des Projekts :

Anschauliche Wissensvermittlung um SuS im Fernunterricht besser erreichen zu können

Lösungsansatz :

Anlehnung an bekannte, wissensvermittelnde Serien aus dem TV; einfache Sprache, machbare Aufgabenstellungen, Lernen kreativer gestalten, SuS sollen im eigenen Tempo arbeiten können

 

Person/Team :

Teambewerber

Ansprechpartner :

Robin Scherzinger

Mail:  scherzinger@schlossgymnasium-kirchheim.de

Heimschule Lender, Sasbach

Projektname : Pädagogischer Tag: Moodle als digitales „Basislager“ des Fern- und Präsenzunterrichts

Zielgruppe : Lehrerkollegium

Herausforderungen :

Die Kenntnisse und Fähigkeiten innerhalb des Lehrerkollegiums, hinsichtlich digitaler Unterrichtsmedien, sind sehr unterschiedlich. Viele verfügen über keine Kapazitäten sich der medialen Weiterbildung zu widmen und fühlen sich von technisch- affineren Kolleginnen und Kollegen „abgehängt“.

 

Ziel des Projekts :

Die Kenntnisse und Fähigkeiten des Lehrerkollegiums im Umgang mit der Lernplattform „Moodle“ sollen erweitert werden. „Moodle“ soll als Grundlage für den Alltagsgebrauch gefestigt werden und gleichzeitig der Blick darauf gerichtet werden, wie es mit anderen Softwarelösungen kombiniert werden kann.

Es soll eine inhaltliche Mindestqualifikation erzeugt werden, was man sich unter „Digitalisierung im Unterricht“ vorstellen kann und eine Kenntnis vermittelt werden, was man mit vorhandenen Mitteln erreichen kann.

 

Lösungsansatz :

Im Rahmen eines virtuellen pädagogischen Tages für Lehrkräfte, wurde in betreuten Kleingruppen, eine interne Lehrerfortbildung zur Lernplattform „Moodle“ durchgeführt. Dieser Tag fand im virtuellen Raum statt, der durch 14 eigens erstellte Online-Tutorials/Lerneinheiten, sowie ein Team von Coaches aus Lehrkräften die sich schon etwas besser auskennen, unterstützt wurde. Die Arbeit fand in Kleingruppen statt und die Tutorials sowie eine weitergehende Dokumentation wurden auf unterschiedliche Niveaus zugeschnitten, um die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, individuell an ihren Standpunkten abzuholen. Als Arbeitsräume für die Kleingruppen wurde ein Moodle-Kurs erstellt, der alle Materialien beinhaltete. Diese Fortbildungsmaterialien können freizugänglich unter moodle.arcoworld.de  abgerufen werden. Innerhalb der Arbeitsräume konnten die Gruppen experimentieren und Abläufe aus verschiedenen Perspektiven beobachten, z.B. zur Erstellung, der Abgabe und dem Feedback einer Aufgabe. Neben dem Management von Aufgaben, lag der Fokus auf fortgeschrittenen Funktionen von Moodle, die sowohl den Fern- als auch Präsenzunterricht betreffen. Darunter zählt bspw. wie bei Online-Aufgaben mit einer automatischen Korrektur gearbeitet werden kann, um Schülerinnen und Schülern mehr und unmittelbare Rückmeldungen zu geben, wie ein Lernweg erstellt werden kann, bei dem eine Aufgabe von einer anderen abhängig ist, oder wie Moodle mit anderen Angeboten verknüpft werden kann.

 

Person/Team :

Einzelbewerber

 

Ansprechpartner :

Clemens Arnold

Mail: clemens.arnold@moodle.arcoworld.de

Montessori Zentrum ANGELL, Freiburg

Projektname : Montessori 4.0 – digitale Medien als Lernbegleiter

Klassenstufen: 5-7

Herausforderungen :

In der Montessori Freiarbeit, in der die Schülerinnen und Schüler selbst entscheiden was gelernt wird, mit wem und wie lange, werden die Materialien, die im Laufe des Schuljahres bearbeitet werden sollen, zu Beginn des Jahres vom jeweiligen Fachlehrer in der Klasse vorgestellt. Wenn zwischen der Vorstellung und der Bearbeitung des jeweiligen Materials eine längere Zeit vergeht, haben viele Schülerinnen und Schüler die Anweisungen vergessen. Zudem sind die Bedürfnisse nach Unterstützung und Wiederholung der Erklärungen sehr unterschiedlich.

 

Ziel des Projekts :

Ziel des Projekts ist es, zusätzliche Lernkanäle sowie permanent verfügbare Hilfsmaterialien zu den klassischen Montessori-Freiarbeitsmaterialien zu schaffen, um sich dem individuellen Lernstand und Tempo der Schülerinnen und Schüler besser anzupassen.

 

Lösungsansatz :

Es wurden Erklärvideos erstellt, welche im Schulnetzwerk für alle zugänglich sind und von den Schülerinnen und Schülern in der Freiarbeit angeschaut werden können, wenn sie es benötigen. Da dieses Angebot auf große Begeisterung gestoßen ist, wurde es um eine zweite Variante ergänzt. In dieser erklären die Schülerinnen und Schüler selbst die Verwendung des Freiarbeitsmaterials. Dafür müssen sie sich die Informationen aneignen und versuchen verständlich wiederzugeben. Dem geht ein digitales Gesamtkonzept der Schule voraus.  In der Grundschule wird in den Klassenstufen drei und vier ein Internetführerschein gemacht, bei dem die Kinder wichtige Begriffe und Informationen über E-Mails, Chats, Viren, Werbung, soziale Netzwerke und sicheres Surfen kennen lernen. Alle Schülerinnen und Schüler erhalten zu Beginn der 5. Klasse einen Office365 Zugang, um Teams als zentrale Lern- und Kooperationsplattform nutzen zu können. Hinführend zur digitalen Technik werden in der Unterstufe Schullaptops und Schul-Ipads genutzt. Ab der 8. Klasse erhalten alle Schülerinnen und Schüler ein eigenes IPad.

 

Person/Team :

Teambewerbung

Teamgröße: 5

Ansprechpartner :

Constanze Weymann

Mail: c.weymann@angell.de

Seminar für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte, Karlsruhe

Projektname : Hybrid hoch zwei

Zielgruppe: Alle Ausbildungsjahrgänge der Referendarinnen und Referendaren seit 2020

Herausforderungen :

Der erste vorgegebene Corona-Lockdown, forderte innerhalb kürzester Zeit alle Bildungsinstitutionen auf, ihrem Bildungsauftrag digital nachzukommen.

Tablets und Desktopcomputer bzw. Laptops, stellen zwei unterschiedliche Geräteklassen mit Vor- und Nachteilen dar. Die beiden Gerätetypen haben für eine zeitgemäße Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Unterricht und Schulorganisation, jeweils ihre eigene Bedeutung für eine Lehrkraft. Da die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Seminars, an sehr unterschiedlichen Schulen eingesetzt werden, sind für jeden unterschiedliche Fragestellungen relevant.

 

Ziel des Projekts :

Das Medienprofil des Seminars hat das Ziel, digitale Medien als festen Bestandteil von Ausbildung und Unterricht zu integrieren. Fachliche, fachdidaktische, methodische, pädagogische und digitale Medien-Expertise sollen vertieft miteinander verschränkt werden.

Lösungsansatz :

Während ihres Vorbereitungsdienstes, durchlaufen die Referendarinnen und Referendare, am Seminar für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte Karlsruhe (SAF), eine 24-Stunden Pflichtausbildung im Bereich digitale Medien. Optional können weitere 16 Stunden vertiefende Themen, wie der Basiskurs Medienbildung, Medienwelten der Schülerinnen und Schüler, Augmented Reality oder Erklärvideos belegt werden. Innerhalb des Seminars, werden alle Referendarinnen und Referendare gleichzeitig (hybrid) auf die beiden unterschiedlichen Gerätetypen, Tablets und Desktopcomputer/Laptops, ausgebildet. Diese hybride Ausbildung bildet das Hardware-Setting der meisten Referendarinnen und Referendare ab. Damit können Unterrichtsszenarien aufgezeigt und erprobt werden, die ein digitales Endgerät voraussetzen. Des Weiteren, kann auf der Metaebene der fachspezifische Einsatz digitaler Werkzeuge analysiert werden. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Seminars, werden außerdem auf den Ausbildungsbaustein „Fernlernen“ qualifiziert und es wird ihnen ein professioneller Umgang mit digitalen Medien nahe gebracht.

 

Person/Team :

Teambewerbung

Teamgröße: 9

 

Ansprechpartner :

Maurice Florêncio Bonnet

Mail: maurice.florenciobonnet@semgym-karlsruhe.de

Friedrich List Gymnasium Reutlingen

Projektname : DigitaList – unsere Zukunft des Lernens. Integratives Digitalisierungskonzept

Klassenstufe : 8

Herausforderungen :

Schüler trauen sich im klassischen Unterrichtssetting oft aus Angst vor der Reaktion der Peergroup und des Lehrenden nicht, eigenes Wissen oder eigene Ideen in den Unterricht einzubringen.

Ziel des Projekts :

Junge Menschen sollen in jedem Fach lernen sich Zugriff zu Informationen zu verschaffen und kreativ-kooperativ damit umzugehen. Die Schülerinnen und Schüler sollen in einem geschützten Rahmen die Digitalisierung, als Chance auf Autonomie und Selbstwirksamkeit, erfahren. Schülerinnen und Schüler sowie deren Interessen sollen wieder in das Zentrum des Unterrichts gesetzt werden. Statt die Heterogenität der Klasse in einem eng getakteten Gleichgang eliminieren zu wollen, wird dieser Heterogenität durch die digitale Lernumgebung begegnet und jedes Individuum unterstützt, seinen eigenen Lernprozess zu optimieren.

 

Lösungsansatz :

Es erfolgte die Einführung von Ipadklassen und Lehrerteams, mit dem Ziel kollegiale Kooperationen in Lerngemeinschaften zu bilden. Es wurde ein schulinternes Digitalisierungsnetzwerk erstellt, um den Austausch unter den Lehrkräften, sowie hausinterne Kurzfortbildungen zu ermöglichen. Die Lehrkräfte arbeiten in fachaffinen Teams innerhalb der Stufe zusammen, um gegenseitig von Stärken und Erfahrungen zu profitieren, neue Unterrichtsformate zu entwickeln und zu reflektieren, und den Einsatz von Apps zu bewerten.  Des Weiteren wurde ein Prototypenprojekt eingeführt, mit dem pädagogischen Schwerpunkt Selbstregulation; digitale Arbeitsorganisation sowie netzbasierten, fachübergreifenden Projekten. Die technische Infrastruktur wurde ausgebaut und ein neues Lernmanagementsystem (LMS) eingeführt, mit Echtzeitsynchronisation des Arbeitsbereiches, individual Videokonferenzsystem, Instant Messaging und virtuellen Kooperationsräumen.

Mittels digitaler Werkzeuge, wird den Schülerinnen und Schülern ein hohes Maß an Freiheiten eingeräumt. Sie können bspw. Lernort, Sozialform und Einteilung der individuellen Pausen selbst bestimmen und berücksichtigen damit ihre individuellen Bedürfnisse. In den „Ipadklassen“ ist der Unterricht, durch die Zusammenarbeit unterschiedlicher Fächer, zunehmend durch Projekte geprägt. Am Ende liegt meist die Erstellung eigener Darstellungen von Inhalten, was die Kreativität und Anschaulichkeit der Unterrichtsinhalte fördert. Es wird in wechselnden Kleingruppen gearbeitet, in denen die Fähigkeiten des Einzelnen besser zum Tragen kommen und individuellere Lösungen gefunden werden. Schüler entdecken in diesen Einzelbereichen Stärken und erleben sich selbst als Vermittelnde. Mit Hilfe der engen Feedbackschleifen ist eine enge Begleitung des Lernprozesses möglich, der dadurch individuell unterstützt werden kann. Durch kollegiale Zusammenarbeit in Lehrkräfte-Teams können unterschiedliche Zugänge zum selben Thema angeboten werden, um so auch die Inhalte auf verschiedene Lerntypen abzustimmen.

 

Person/Team :

Teambewerbung

Teamgröße: 6 Lehrkräfte

 

Ansprechpartner :

Anne Hofer

Mail: Anne.hofer@list-gymnasium.de

Schickhardt-Gymnasium Stuttgart

Projektname : Smart.Werk: Von der Zeichnung zum bewegten Objekt auf dem Schulhof oder das Smartphone wird lebendig.

Klassenstufen : Unter- und Mittelstufe

Herausforderungen :

Viele Anwendungen im Schulbereich verlangen ausschließlich das Befolgen vorgegebener Programme oder das Reproduzieren von vorgegebenen Informationen. Exploratives Lernen kommt hierbei zu kurz. Multisensuales Lernen wird bisher im digitalen Lernen kaum gefördert und die meisten Angebote reduzieren die Lernerfahrung auf audio-visuelle Reize und minimalkomplexe Interaktionen, was die Qualitätsvorstellungen humanistischer Bildung unterläuft.

 

Ziel des Projekts :

Jedes Kind soll ausgehend von seinen Interessen, seiner Neugier und seinen Ideen explorativ arbeiten, Fehler machen und Erfolge erleben. Des Weiteren soll die menschliche Interaktion, in Form von gemeinsamen Gesprächen und Austausch gefördert werden. Die Fähigkeiten zur räumlichen Wahrnehmung und das Perspektivverständnis sollen erweitert werden. Die Erfahrung, Reflexion und Freude an handwerklichem und digitalen Gestalten soll gefördert werden.

 

Lösungsansatz :

Die Schülerinnen und Schüler verwenden innerhalb des Projektes die App „dARwin“ mit ihrem eigenen Smartphone. Diese verfügt über ein intuitives Menü. Innerhalb dieses Menüs gibt es die „Challenge“ das Smartphone durch geschicktes Bewegen in alle Richtungen, als Designinstrument zu beherrschen. Dabei entstehen lustige persönliche Interaktionen und es fördert die Zusammenarbeit von den Schülerinnen und Schülern. Die erstellten Zeichnungen können in anderen digitalen Foren geteilt werden.

Das Verwenden, führt auf spielerische und künstlerische Weise, in die Welt digitaler Gestaltungsprozesse ein und macht erfahrbar, dass zwischen einer Idee und fast jedem beliebigen Gegenstand des täglichen Gebrauchs, ein computergestützter Prozess steckt. Es fördert die Fähigkeit zur räumlichen Wahrnehmung und zum Perspektivverständnis.

Person/Team :

Einzelbewerberin

 

Ansprechpartner :

Angela Warnecke

Mail: angela.margaretha.warnecke@gmail.com

 

 

Sonderschule

Hardbergschule Mosbach

Projektname : Meine Gesundheit: mein Bewegen – mein Essen – mein Schlaf

Klassenstufen: 5-6

Herausforderungen :

Die Schülerinnen und Schüler der Hardbergschule Mosbach stammen teilweise aus bildungsfernen und eher sozial schwachen Familien. Sie haben keinen oder kaum Bezug zu gesundheitsrelevanten Themen, wie z.B. Ernährung, Bewegung, Schlaf und dem Baustein „Glück“. Sie leben häufig isoliert innerhalb ihrer Familien und die Nutzung digitaler Medien ist vermehrt auf das reine Konsumieren ausgerichtet.

 

Ziel des Projekts :

Den Schülerinnen und Schülern sollen gesundheitsrelevante Inhalte lebensnah und mit Bezug zu ihrer Lebenswelt vermittelt werden. Sie sollen in ihrer digitalen Lebenswelt abgeholt werden und es soll ihnen aufgezeigt werden, welche alternativen Möglichkeiten in der Nutzung digitaler Medien bestehen.

 

Lösungsansatz :

Die Schülerinnen und Schüler sollen ihre individuellen gesundheitsrelevanten Daten generieren, visualisieren und weiterverarbeiten. Dafür werden die „Activity Tracker Polar A370“, die dazugehörige „Polar Flow“ App und IPads eingesetzt. Die erhobenen Daten werden von den Schülerinnen und Schülern innerhalb der jeweiligen Themenfelder ausgewertet und im Unterricht entsprechend verarbeitet. Das Projekt gliedert sich in sechs Bausteine. Baustein eins stellt das Anlegen eines Nutzerkontos dar, in dem den Schülerinnen und Schülern auch das Thema Datenschutz näher gebracht wird. Außerdem geht es hierbei um die erste Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper. Baustein zwei setzt sich mit der Polar Flow App und den ersten generierten Daten auseinander. Hier soll ihnen der Umgang mit der App näher gebracht werden. Baustein drei stellt die Bewegung dar, indem sich die Schülerinnen und Schüler mit Fragen rund um das Thema Bewegung und deren Bedeutung auseinandersetzen. Des Weiteren wird darin der Sportunterricht in Zeiten des Lockdowns über die Plattform „Microsoft Teams“ durchgeführt. Durch den Activity Tracker bekommen sie Bewegungsaufgaben übermittelt, die sie im Rahmen einer Hausaufgabe erledigen sollen. Baustein vier stellt den Schlaf dar und darin wird z.B. erarbeitet, welche körperlichen Prozesse im Schlaf vor sich gehen oder welche Strategien es gibt, die beim Einschlafen helfen können. Baustein fünf stellt die Ernährung dar. In diesem Baustein, werden Ernährung und Bewegung gegenübergestellt und ein Gefühl dafür vermittelt, in welcher Relation sie zueinander stehen. Im Mathematik Unterricht wird dann bspw. errechnet, wie weit die Schülerinnen und Schüler laufen müssten, um eine entsprechende Kalorienanzahl zu verbrauchen. Im Baustein sechs steht das Thema Glück im Mittelpunkt. Innerhalb dieses Bausteins soll den Schülerinnen und Schülern die Zeit gegeben werden, sich mit positiven Inhalten auseinanderzusetzten. Als Basis wird hier das IPad und die App „Book Creator“ verwendet.

 

Person/Team :

Teambewerbung

Teamgröße: 2

 

Ansprechpartner :

Marco Gellert 

Mail: gellert@hardbergschule.de

Alexandra Gotter

Mail : gotter@hardbergschule.de

 

 

Berufliche Schule

Gewerbliche Schule Tauberbischofsheim

Projektname : Aus der KFZ-Werkstatt in die ganze Schule – unsere Welle

Klassenstufen : Kfz 1BFR – R4PW, Metall 1 BFM & M1IM – M4IM, TG‘s

Herausforderungen :

Der Praxisunterricht musste, der Corona-Pandemie geschuldet, online durchgeführt werden, was gerade in den Bereichen der beruflichen Schulen Herausforderungen darstellte. Computer und Laptops schränkten die Flexibilität und Mobilität beim Homeschooling aus der Werkstatt ein und sind für den praxisnahen Unterricht eher ungeeignet. Des Weiteren zeichnen sich vor allem Berufschulklassen durch heterogene Gruppen aus, was die individuellen Bedürfnisse und Lernfähigkeiten der Schülerinnen und Schüler betrifft.

 

Ziel des Projekts :

Die Schülerinnen und Schüler sollen auch Medientechnisch auf das Arbeitsverhältnis vorbereitet werden. Durch den Einsatz digitaler Medien soll eine bessere Verzahnung von Theorieunterricht und betrieblicher Ausbildung ermöglicht werden. Des Weiteren soll der Unterricht anschaulicher, individueller, differenzierter und abwechslungsreicher gestalten werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen durch den Einsatz von digitalen Medien, dort abgeholt werden wo sie gerade stehen, um sie dann entsprechend ihrer Bedürfnisse und individuellen Voraussetzungen zum Ziel zu führen.

 

Lösungsansatz :

Die Schülerinnen und Schüler lernen mit der Unterstützung eines Tablets. Dieses muss ihnen vom Ausbildungsbetrieb gestellt werden. Im KFZ-Bereich wird mit diesen Tablets das E-Learning-System „AutoFACHMANN Digital“ genutzt. Dieses bietet Animationen und praxisnahe Übungen, welche die theoretischen Unterrichtseinheiten unterstützen. Des Weiteren können darin Aufgaben, sowie das Berichtsheft, digital bearbeitet werden. Um den beruflichen Wissenstand abzufragen, beinhalten die Tablets außerdem ein online Learning Programm.

Auch die Lehrkräfte verfügen über ein Tablet und es wurde die Möglichkeit geschaffen, dass sie direkt vom Tablet auf das pädagogische Netz zugreifen können, um dort gelagerte Unterrichtsmaterialien für den Unterricht zu verwenden. Versierte Lehrkräfte bieten außerdem Fortbildungen an, um andere Kolleginnen und Kollegen in der Nutzung ihres Tablets zu unterstützen. Bei den Tablets, wurde sich gezielt für IPads entschieden, aufgrund ihrer hohen Nutzerfreundlichkeit und Usability. Die Geräte sind systemtechnisch über den Apple-Schoolmanager mit den zugewiesenen Accounts im hauseigenen System eingepflegt. Dadurch können sie den jeweiligen Lehrkräften bzw. Schülerinnen und Schülern zugewiesen werden, sodass sie personalisiert sind und die Lehrkräfte einfach auf ihre Klassen zugreifen und diese steuern können.

Für den Einsatz der Ipads haben alle Räume eine Grundausstattung, bestehend aus Beamer, Dokumentenkamera und AppleTV. Mit dem Apple Pencil können Tafelanschriebe erneut angezeigt werden und Lehrkräfte stehen nicht mehr mit dem Rücken zum Raum sondern in dessen Mitte

 

Person/Team :

Teambewerbung

Teamgröße: 15 Lehrkräfte

 

Ansprechpartner :

Lisa Englert

Mail: l.englert@gstbb.de

 

Alois Lehr

a.lehr@gstbb.de

Humpis-Schule Ravensburg

Projektname :

Wissenserwerb und Verfestigung bereits erlernten Wissens mithilfe unterschiedlicher digitaler Werkzeuge im Berufsbereich „Kaufleute für Versicherungen und Finanzen“

 

Klassenstufen:

Kaufleute für Versicherungen und Finanzen in allen drei Lehrjahren

Herausforderungen :

Es gibt keine Apps, Tools oder Softwares die sich in die branchenspezifischen Lernsituationen integrieren lassen und kompatibel zu den Vertragsbedingungen der Versicherungswirtschaft sind.  Aus diesem Grund, sollen möglichst praxisnah, bestehende Apps und Tools umfunktioniert werden und eigene webbasierte Lernsituationen entworfen und diese in bereits bestehende Lernsituationen eingebaut werden.

 

Ziel des Projekts :

Der Wissenserwerb und die Verfestigung bereits erlernten Wissens soll durch den Einsatz digitaler Werkzeuge unterstützt werden.

Lösungsansatz :

Durch die Teilnahme am Schulversuch „tabletbs.dual“ des Zentrums für Schulqualität und Lehrerbildung werden alle Auszubildenden von ihren Ausbildern mit Tablets ausgestattet. Die Erarbeitung und Speicherung der Unterrichtsinhalte erfolgt ausschließlich mithilfe dieser Tablets. Durch eigene webbasierte Trainings werden die betrieblichen Abläufe nachgebildet und den Schülerinnen und Schülern wird der Zugang zu den Lerninhalten verschafft. Die Handlungsergebnisse der Lernsituation sollen die Lernenden praxisorientiert und mit digitalen Tools darstellen.

Zur Leistungsprüfung in Echtzeit werden interaktive Lernkontrollen, wie z.B. „Kahoot“ eingesetzt. Um den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu bieten, sich den Überblick über ein Thema zu verschaffen, werden digitale Advanced Organizer in Form von interaktiven Whiteboards oder Mindmaps angewandt. Diese werden mit Links zu Internetseiten oder Lernvideos/Learning Apps versehen, so dass auch die Art der Informationsbeschaffung eine andere als im klassischen Präsenzunterricht ist.

 

Person/Team :

Einzelbewerberin

 

Ansprechpartner :

Nicole Recknagel

Mail: Nicole.Recknagel@humpis-schule.de

Ludwig-Erhard-Schule Mosbach

Projektname : Die iPad-Klasse an der Ludwig-Erhard-Schule – Raum für Digitalisierung und Individualisierung im Übergangssystem

Klassenstufe: Einjähriges Berufskolleg

Herausforderungen :

Die temporäre Nutzung von digitalen Medien im Unterricht, erfüllte nicht ihren gewünschten Zweck. Schülerinnen und Schüler, die in ihrer betrieblichen Praxis weniger mit digitalen Medien arbeiten, fällt es schwer die berufliche Relevanz von digitalen Medien für ihre Zukunft zu erkennen sowie digitale Medien für ihr Lernen zu nutzen. Es zeigte sich, dass die Schülerinnen und Schüler, die digitalen Möglichkeiten, Programme und Apps nicht nachhaltig nutzten und sich auf die Chancen und Anforderungen der Digitalisierung nicht im gewünschten Maße einließen.

 

Ziel des Projekts :

Ziel des Projekts ist es, dass die Schülerinnen und Schüler die Relevanz und die Chancen der Nutzung von digitalen Medien für ihr Lernen und ihre berufliche Zukunft erkennen. Durch eine zunehmend routinierte Nutzung von digitalen Medien sollen sie in ihrer Medienkompetenz gefördert werden. Außerdem sollen durch den Einsatz von digitalen Medien,  zusätzliche „Räume“ für individualisiertes Lernen geschaffen werden.

 

Lösungsansatz :

Es wurde eine IPad-Klasse gegründet, in der alle Schülerinnen und Schüler mit einem IPad, einem Ipad-Stift und einer Tastatur ausgestattet wurden. Es erfolgte eine Unterrichtssequenz, zur Nutzung der Geräte, in der gezielt darauf eingegangen wurde, wie die Schülerinnen und Schüler eine Ordnerstruktur auf dem Ipad anlegen können um ihnen das Abspeichern, Bearbeiten und Strukturieren der verschiedenen Arbeitsmaterialien der einzelnen Fächer zu erleichtern. Des Weiteren wurden die Schülerinnen und Schüler mit dem IPad-Stift, der Lernplattform „Moodle“, der cloudbasierten Speichersoftware „Nextcloud“, sowie weiteren Programmen und Apps vertraut gemacht. Dafür wurde im Vorfeld besprochen, welche Lehrperson welche Programme/Apps/Funktionen einführt. Innerhalb der Lernplattform „Moodle“ wurde für fast jedes Fach ein Moodlekurs gestaltet. Bei der Gestaltung dieser Kurse, wurden insbesondere folgende didaktische Prinzipien verfolgt: Förderung von überfachlichen Kompetenzen, Strukturiertheit, Kommunikation und Kollaboration und die individuelle Förderung. Für das kommende Jahr ist die Umsetzung eines Flipped-Classroom Konzepts geplant.

 

Person/Team :

Teambewerbung

Teamgröße: 3

 

Ansprechpartner :

Dr. Carina Wichert

Mail: c.wichert@les-mosbach.de

Steinbeisschule Tuttlingen

Projektname : Offene Plattform für Unterrichtsmaterialien

Klassenstufen: Alle Klassenstufen

 

Herausforderungen :

Oftmals arbeiten Lehrerinnen und Lehrer nebeneinander her und wissen nicht was der/die Andere macht. Zudem werden in vielen anderen Systemen Materialien oft nur temporär eingestellt und ein späterer Zugriff ist nicht mehr möglich.

 

Ziel des Projekts :

Ziel des Projekts ist es, das bspw. bei Verlust, Neugier oder auch versäumten Unterrichtsstunden/Fehlzeiten auf die Unterlagen von jedem Ort und mit jedem Betriebssystem anonym zugegriffen werden kann. Es soll ein „Schaufenster“ geschaffen werden, indem sich sowohl Lehrerinnen und Lehrer, als auch Schülerinnen und Schüler – je nach Interesse und Motivation – Anregungen und Informationen zu vielfältigen Themen einholen können.

 

Lösungsansatz :

Es wurde eine offene Plattform für Unterrichtsmaterialien auf einer Website erstellt. Auf dieser sind zu allen wichtigen Themen aus dem Bereich der Elektrotechnik und deren Grundlagen, die passenden Materialien zu finden. Diese sind nach Bereichen geordnet und durch Übungsaufgaben und weitere Medien ergänzt. Am Ende jedes Kapitels bzw. Themas stehen oftmals Übungs- und Wiederholungsaufgaben.

 

Person/Team :

Teambewerbung

Teamgröße: 10

 

Ansprechpartner :

Dirk Krause

Mail: e-technik@steinbeisschule.de

Ehrhart-Schott-Schule, Schwetzingen

Projektname : School of tomorrow - futureclassrooms

Klassenstufen: Alle Klassenstufen

 

Herausforderungen :

Lehrkräfte sind in ihrem Handeln sowohl von eigenen Schulerfahrungen und von einer Lehrkräfteausbildung geprägt, die in lehrerzentrierten Lernformen ausbildet. Die Lehrkräfteausbildung hat sich zwar soweit verändert, dass auch lernernzentrierte Lernformen Bestandteil der Ausbildung sind, allerdings zeigt die schulische Realität, dass sich lehrerzentrierte Unterrichtsformen hartnäckig halten. Das führt auf Seiten der Lernenden dazu, dass auch sie sich an dieses Setting soweit gewöhnt haben, dass sie sich auf die Lehrkraft verlassen und einen nicht unwesentlichen Teil der Verantwortung für den eigenen Lernprozess abgeben.

 

Ziel des Projekts :

Durch das Kooperationsprojekt von Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern, soll der im digitalen Zeitalter notwendige Transformationsprozess, hin zu zeitgemäßer Bildung und einer „Kultur der Digitalität“, in der Schule unter gegebenen Rahmenbedingungen mitgestaltet werden. Es sollen langfristige, sowohl praktische als auch theoretische, Lernprojekte für alle Fächer und für alle Schularten einer gewerblich-technischen Schule entwickelt und umgesetzt werden.

 

Lösungsansatz :

Es wird ein Lernraum für ca. 50 Schülerinnen und Schüler eingerichtet, welcher das klassische, an lehrerzentrierten Unterrichtsformen orientierte Prinzip aufhebt und durch sechs funktionale Lernzonen ersetzt, die lernerzentriert, fachliche und notwendige Schlüsselkompetenzen im digitalen Zeitalter gezielt fördern. In der „Investigate-Zone“ erarbeiten die Schülerinnen und Schüler mittels digitaler Informationen das Wissen und möglicherweise Fertigkeiten zu einem Lerngegenstand. Die „Interact-Zone“ bietet sowohl für fachliche wie auch digitaltechnische Fragen Hilfestellungen. Die „Exchange-Zone“ dient zur Verteilung von Aufgaben, dem Austausch von Zwischenergebnissen und der gegenseitigen Beratung und Unterstützung. In der „Create-Zone“ entstehen die kreativen Produkte auf der Grundlage des zuvor in der „Investigate-Zone“ erworbenen Wissens und Könnens, wie bspw. ein Erklärvideo, ein Learning-Snack, ein Blogbeitrag, Podcasts oder ein Social-Media-Beitrag. Zwischen- und Abschlussergebnisse werden in der „Present-Zone“ präsentiert, kontrolliert und bewertet. Die „Develop-Zone“ kann genutzt werden, um individuell Lerngegenstände nachzuarbeiten oder um leistungsstärkere Schülerinnen und Schüler vertieft herauszufordern.

 

Person/Team :

Teambewerbung

Teamgröße: 16 (7 Schülerinnen und Schüler, 9 Lehrkräfte)

 

Ansprechpartner :

Dr. Yvonne Tröster

Mail: troester@esss.de

Kaufmännische Schule Künzelsau

Projektname : KS KÜN goes digital

Klassenstufen: Berufsschule 1.-3. Lehrjahr

 

Herausforderungen :

Ein digitales Konzept kann nur erfolgreich sein, wenn alle Kolleginnen und Kollegen gleichermaßen geschult und motiviert sind.

Ziel des Projekts :

Ziel des Projekts und des Gesamtkonzepts ist es, dass die Schülerinnen und Schüler individuell gefördert werden und sich, gestützt durch den Einsatz digitaler Werkzeuge, zu beruflichen Experten entwickeln können. Das digitale Gesamtkonzept soll den Schülerinnen und Schülern dabei helfen, die berufsfachliche Theorie durch praktische Anwendungen zu vertiefen.

 

Lösungsansatz :

Das Projekt beinhaltet einen ganzheitlichen Ansatz pädagogischer Konzepte und digitaler Ideen. Es umfasst folgende Bausteine: Kommunikation, Datenaustausch, Arbeitsmethoden/Arbeitsprogramme, Unterstützungskonzepte Lehrkräfte und Evaluation. Der Baustein „Kommunikation“ besteht aus einer gesamtschulisch einheitlichen Nutzung der Kommunikationsplattform „WebUntis“. Hier erhalten Schülerinnen und Schüler, sowie Lehrkräfte Informationen in Echtzeit, sie können sich über Unterrichtsausfälle und Vertretungen informieren und Kontakt zu Mitschülern und Fachlehrkräften pflegen. Der „Datenaustausch“ erfolgt über Nextcloud. Die Schülerinnen und Schüler können auf diese Weise von überall auf die bereitgestellten Unterrichtsmaterialien, Projektinhalte und Arbeitsaufträge zugreifen. Innerhalb des Bausteins „Arbeitsmethoden und Arbeitsprogramme“ werden folgende digitale Medien eingesetzt: MS-Office Lizenz, Tablets, diverse Learningapps, Quizlet, Erklärvideos und Kahoots. Der Baustein „Evaluation“ sieht eine regelmäßige Evaluation des Einsatzes der digitalen Werkzeuge im Unterricht durch die Schülerinnen und Schüler sowie auch die Lehrkräfte vor. Die Ergebnisse dieser Evaluationen werden zur Weiterentwicklung der Bausteine herangezogen. Im Rahmen des Bausteins „Unterstützungskonzepte Lehrkräfte“, bestehen vielseitige Angebote der Schule wie z.B. ein Qualitätsentwicklungstag oder schulinterne Fortbildungen.

 

Person/Team :

Teambewerbung

Teamgröße: 3

 

Ansprechpartner :

Lisa Imhof

Mail: lisa.imhof@ks-kuen.de

 

Theresia Greiner
Mail: theresia.greiner@ks-kuen.de

 

Anna Messerschmidt
Mail: annamaria.messerschmidt@ks-kuen.de

Berufliche Schule Achern

Projektname : Handlungsorientierte Werkzeugentwicklung unterstützt durch digitalen Medieneinsatz

Klassenstufen: Werkzeugmechaniker/Innen (duale Ausbildung)

Herausforderungen :

Die Nutzung der Tablets, soll für die Schülerinnen und Schüler nicht als Belastung empfunden werden, sondern in allen allgemeinbildenden und berufsspezifischen Fächern als unterstützendes Medium genutzt werden.

Ziel des Projekts :

Ziel des Projekts ist es, die Schülerinnen und Schüler der Fachstufe eins, sukzessive an die Nutzung digitaler Medien heranzuführen. Durch den Einsatz von Text, Bild und Film in digitaler Form, sollen die Schülerinnen und Schüler in neuen Kompetenzbereichen geschult werden und lernen, selbst digitale Medien zu erstellen. Den Schülerinnen und Schülern soll im Rahmen der Möglichkeiten, ein vollständig papierloses Arbeiten ermöglicht werden.

 

Lösungsansatz :

Um eine „Tabletklasse“ zu ermöglichen, wurden zunächst die technischen Voraussetzungen dafür geschaffen. Darunter fiel eine stabile WLAN-Abdeckung in Klassenzimmern, sowie die Abstimmung mit den Ausbildungsbetrieben hinsichtlich der Anschaffung der Tablets. Die angeschafften Tablets werden als unterstützendes Medium in allen Phasen des handlungsorientierten Unterrichts eingesetzt. Die Administratoren stellten eine einheitliche Konfiguration der Geräte mit der gewünschten Software sicher. Durch den Einsatz von Tablets, werden die Schülerinnen und Schüler für die Anwendung verschiedener Apps, den Austausch der Arbeitsergebnisse über Online-Plattformen und die Berücksichtigung von Datenschutz bzw. Datensicherheit geschult. Ein weiteres Einsatzgebiet der Tablets im Unterricht ist die Informationsbeschaffung und Ergebnispräsentation. Mittels der Tablets sollen die Schülerinnen und Schüler u.a. Informationen aus digitalen Herstellerkatalogen einholen und ihre Arbeitsergebnisse vorstellen.

 

Person/Team :

Teambewerbung

Teamgröße: 2

 

Ansprechpartner :

Markus Kist

Mail: Markus.Kist@bs-achern.de

Max-Weber-Schule Kaufmännische Schule II, Freiburg

Projektname : Das selbstorganisierte Lernen fördern mit digitalen Lernportfolios

Klassenstufen : 11 / 12 / 13

Herausforderungen :

Die Arbeit mit Lernportfolios im Fach Geschichte mit Gemeinschaftskunde erfuhr aufgrund des Distanz- und Hybridunterrichts andere Rahmenbedingungen.

Ziel des Projekts :

Mit der Arbeit an Lernportfolios soll das selbstorganisierte Lernen von Schülerinnen und Schülern gefördert werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen Kompetenzen erwerben, die sie auch zukünftig benötigen werden.

Lösungsansatz :

Die Lernumgebung der Lernportfolios wurde digital auf dem Lernmanagementsystem „Moodle“ abgebildet und um neue Möglichkeiten ergänzt, die das digitale Lernsetting ermöglicht hat. Das Arbeiten mit dem digitalen Lernportfolio bietet folgende Möglichkeiten: das digitale selbstorganisierte Lernen kann in kooperativen und kollaborativen Arbeitsphasen, z.B. in Videokonferenzräumen oder mittels digitaler Pinnwände und Collagen gefördert werden. Das Arbeiten an einem individuellen digitalen Lernprodukt ermöglicht eine erhöhte Individualisierung. Durch ein digitales Formatives Assessment werden Diagnosemöglichkeiten, Feedbacks und Selbstreflexion der Lernenden ermöglicht. Der Einsatz von digitalen Medien ermöglicht außerdem innerhalb des Arbeitens mit dem Lernportfolio verschiedene Feedbackmöglichkeiten wie z.B. Audiofeedback oder Peerfeedback mittels Like- und Kommentarfunktionen.
Die Erfahrungen mit dem digitalen Lernportfolio werden durch die Bewerberin in verschiedenen Online- und Präsenzfortbildungen, Snackfortbildungen, Barcamps und weiteren Formen geteilt.

 

Person/Team :

Einzelbewerberin

Ansprechpartner :

Mona Frommer

Mail: mona.frommer@max-weber-schule.de

 

Erich-Bracher-Schule, Ludwigsburg

Projektname : Virtual Reality in der beruflichen Bildung

Klassenstufen : -

Herausforderungen :

Bei der dualen Ausbildung ist es wichtig, dass die schulische Ausbildung die Bildungsinhalte unter dem Aspekt der beruflichen Praxis vermittelt.

Ziel des Projekts :

Zielsetzung des Unterrichts an der Beruflichen Schule ist die Vorbereitung auf Studium und Beruf vor dem Hintergrund der Anforderungen der Berufs -und Arbeitswelt.

Lösungsansatz :

Im Rahmen des Projektes werden ausgehend von den Lernsituationen der Bildungspläne verschiedene virtuelle Lernumgebungen entwickelt. Die Vorgehensweise wird exemplarisch anhand der geplanten Lernumgebung Verkaufsraum gestalten Simulation erläutert.

Person/Team :

Einzelbewerber

Ansprechpartner :

Oliver Schmider

Mail:  schmider@ebs-lb.de

Walter-Eucken-Schule Karlsruhe

Projektname : kompetent.digital - Das Digitale Netzwerk mit Schüler*innen für Eltern und Schüler*innen.

Klassenstufen : -

Herausforderungen :

Gerade in dieser Zeit ist es immer wesentlicher geworden, dass wir die Meinung und Kompetenzen der Schüler*innen anhören und mit in unsere Arbeit einfließen lassen. Wie stellen Sie sich zeitgemäßes Lehren und Lernen an Schulen vor? Wie können Sie uns helfen, damit alle Schüler*innen und Eltern mitgenommen werden? Wer benötigt Hilfe? Was sind Fragen, die Eltern unter den Nägeln brennen.

Ziel des Projekts :

Schüler und Eltern auf dem Weg der Digitalisierung einbinden. Was brauchen SuS, um digital lernen zu können. Plattform zum Austausch.

Lösungsansatz :

Kostenfreies und ortsungebundenes Netzwerk für SuS und Eltern

Person/Team :

Teambewerber

Ansprechpartner :

Saskia Ebel

Mail: saskia.ebel@gmail.com

Zeppelin Gewerbeschule Konstanz

Projektname : "Die Mischung machts" - viele ONE-KLICK-Tools im Unterrichtseinsatz

Klassenstufen : -

Herausforderungen :

Coronabedingt abrupter Wechsel vom Präsenz- in den Onlineunterricht

Ziel des Projekts :

Nutzen von vorhandenen Online-Tools für unterschiedlichste Aufgabenstellungen oder Situationen, um die SuS spielerisch ans Ziel zu bringen

Lösungsansatz :

Wissen, was wofür nützlich und zielorientiert ist

Person/Team :

Einzelbewerber

Ansprechpartner :

Sigmar von Detten

Mail: s.vondetten@zgk-konstanz.de

Berufliches Schulzentrum Hechingen

Projektname : Quizlet – das digitale Vokabelheft

Klassenstufen : -

Herausforderungen :

 

Ziel des Projekts :

Einfaches, aber effizientes Lernen von Vokablen. Jederzeit zugänglich und somit nutzbar.

Lösungsansatz :

Ersetzen der traditionellen Karteikarten durch Einsatz der App quizlet. SuS können sich selbst kontrollieren, Lehrer:innen erkennen, wo Nacholbedarf besteht. SuS nutzen die App eher, weil z. B. Wartezeiten damit aufgefüllt werden können.

Person/Team :

Einzelbewerber

Ansprechpartner :

Thomas Dengler

Mail: thomas.dengler@bsz-hechingen.de

Carl-Theodor-Schule Schwetzingen

Projektname : Trigonometrie und Stereometrie ganz digital

Klassenstufe: 10. Klasse Wirtschaftsgymnasium

 

Ziel des Projekts :

Die Schülerinnen und Schüler sollen selbständig an Themen arbeiten und individuelles Feedback zu ihrem Lernstand erhalten, um im Anschluss das Gelernte weiter vertiefen bzw. festigen zu können. Es soll einen zeitgemäßen Unterricht ermöglichen und die Möglichkeit schaffen, kreative Lernprodukte in Form von Videos, Spielen oder Quizzen zu realisieren.

 

Lösungsansatz :

Die Schülerinnen und Schüler eigneten sich das Thema „Trigonometrie im rechtwinkligen Dreieck“ zum größten Teil selbständig an. Sie erhielten einen Lernplan und arbeiteten sich zunächst durch GeoGebra-Bücher mit Inhalten zu Sinus, Cosinus und Tangens in ihrem eigenen Tempo. Anschließend erstellten sie selbst digitale Aufgaben für ihre Klassenkameradinnen und Klassenkameraden und reflektierten diese im Nachgang in einem Peer-to-peer-Feedback. Durch digitale Quizze und Spiele erhielten sie ein direktes Feedback zu ihrem Lernstand.

Zum Thema „Quader und Würfel“ erhielten die Schülerinnen und Schüler einen Link zu einem Actionbound. Dieser enthielt neben unterschiedlichen Lernvideos und Quizzen alle mathematischen Informationen zu diesen Körpern und fungierte als Beispiel für die Klasse. Sie entdeckten das Tool „Actionbound“ und eigneten sich die Funktionsweise durch Lernvideos selbstständig an. In Kleingruppen erstellten sie anschließend ihre eigenen Bounds zu weiteren mathematischen Körpern. Die fertigen Bounds wurden im Anschluss allen Lernenden der Klasse zur Verfügung gestellt und sie konnten die unterschiedlichen mathematischen Körper, individuell erlernen bzw. das Wissen vertiefen. Neben weiteren digitalen Übungen, bildete ein digitaler Escape Room den Abschluss zu dieser Einheit, in welchem die Schülerinnen und Schüler in neu zusammengesetzten Gruppen miteinander kommunizierten und gemeinsam aus dem digitalen Escape Room entkommen sollten.

 

Person/Team :

Einzelbewerberin

Ansprechpartner :

Ines Dittgen

Mail: mail@inesdittgen.de

Berufliche Schule Bretten

Projektname : BSB-SMART Werk- und Kreativunterricht digital

Klassenstufen : -

Herausforderungen :

Ziel des Projekts :

SuS auf unterschiedlichen Niveaus individuell schulen, Vorbereitung auf die digitalisierte Arbeitswelt

Lösungsansatz :

Nutzen der intrinsischen Motivation, Neugier und Wissensdrang zur Zielerreichung

Person/Team :

Einzelbewerber

Ansprechpartner :

Nicole Dietz

Mail: nicole.dietz@bsb-bretten.de

 

 

 

 

 

Alle Schularten

Zukunft kreativ, digital gemeinsam gestalten

Projektname : Zukunft kreativ, digital gemeinsam gestalten

Klassenstufen : 3-10, ggf. ab 1

Herausforderungen :

Die Schüler*innen sollen Akteur*innen werden, das Internet der Dinge, Schulalltag, Unterrichtsthemen usw. gemeinsam gestalten (also weg vom Konsum und reiner Wissensvermittlung). Neue, motivierende und digitale Methoden sollen motivieren, neugierig machen, die Schüler*innen so aktivieren, dass sie Lust auf das lebenslange Lernen bekommen und sich Wissen mit Hilfe von Materialien/Methoden zunehmend selbst aneignen

Ziel des Projekts :

SuS sollen eigene Ideen für eine selbst gewählte Herausforderung kreieren und Lösungen auf unterschiedliche Art und Weise umsetzen. Hier ist Kreativität gefragt.

Lösungsansatz :

Herstellen von Materialien und Methoden, dass sie einen möglichst großen Lebensweltbezug SuS herstellen

Person/Team :

Teambewerbung

Ansprechpartner :

Sabine Barth

Mail:  atelier.barth@t-online.de

SkillUp

Projektname : Zukunftsschulen mit SkillUp digital gestalten

Klassenstufen : Grundschule Kl. 3/4 u. Sek.I 5-10

Herausforderungen :

 

Ziel des Projekts :

SuS sollen sich zunehmend selbständig auf den Weg machen, ihre Potenziale entdecken, regelmäßig Erfolgserlebnisse beim Anwenden der digitalen Werkzeuge/Methoden haben. Das motiviert sie ganz besonders, lässt Selbstwirksamkeit erleben.

Lösungsansatz :

Entwicklungsgerecht konzipierte  Materialien/Methoden, die SuS zum Gestalten motivieren und Zukunftskompetenzen fördern. Dadurch zunehmend selbständiger auf dem Lernweg, Aneignung von Methoden, um Wissen zu erlangen. Die Lehrkräfte fungieren als Lernbegleiter*in/Coach*in, bekommen Freiraum für das individuelle Fördern.

Person/Team :

Teambewerbung

Ansprechpartner :

Sabine Barth

Mail:   barth@skillup-teaching.de

Dr. Mathias Wagner, Vorstandsvorsitzender von CHG-MERIDIAN

"'digitalheroes@Klassenzimmer' ist eine Auszeichnung, die Teams oder einzelne Lehrkräfte in Baden-Württemberg auszeichnet, die digitale Medien und Werkzeuge bzw. digitale Unterstützungssysteme zukunftsweisend nutzen und neue Unterrichtsformen erproben"

Vielfältig und kompetent: die Jury von digitalheroes@Klassenzimmer

Fünf Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und dem Bildungsbereich wählen die besten Digital-Pioniere an den Schulen in Baden-Württemberg.

Um die Vielfalt der Schulen und ihrer Bedürfnisse umfassend zu berücksichtigen, wurde bei der Besetzung der Jury des Wettbewerbs „digitalheroes@Klassenzimmer“ auf ein breites Spektrum an Kompetenzen geachtet. Die Juroren sind Daniel Breitinger (Referent für Bildungspolitik & Public Affairs beim bitkom e.V.), Dr. Simon Maria Hassemer (Projektleiter am Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung Stuttgart), Florian Karsten (Professor eines Seminars für Didaktik und Lehrerbildung), Christiane Mutschler (Teamleiterin HR Academy und Development bei CHG-MERIDIAN) und Frank-Ulrich Widmaier (Rektor der Talschule Weingarten).

Dr. Simon Hassemer
Dr. Simon Maria Hassemer
Projektleiter am Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung Stuttgart
Florian Karsten
Florian Karsten
Professor eines Seminars für Didaktik und Lehrerbildung
Daniel Breitinger
Daniel Breitinger
Referent für Bildungspolitik & Public Affairs beim Bitkom e.V.
Christiane Mutschler
Christiane Mutschler
Teamleiterin HR Academy und Development bei CHG-MERIDIAN
Frank-Ulrich Widmaier
Frank-Ulrich Widmaier
Rektor der Talschule Weingarten

Kontakt

Sonja Müllerleile

Event Manager Marketing Operations

Downloads

  • Interview Dr. Simon Maria Hassemer_.pdf

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  • Interview Christina Herzer.pdf

    pdf, 147 KB