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REGION: INTERNATIONAL
Interview: D21-Geschäftsführerin Lena-Sophie Müller

D21-Digital-Index fragt erstmals nach Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Neben dem Digitalisierungsgrad der Bevölkerung fragt der aktuelle D21-Digital-Index auch erstmalig das Verhältnis von Nachhaltigkeit und Digitalisierung ab – und legt damit den Schwerpunkt auf ein Kernthema, das CHG-MERIDIAN seit jeher vorantreibt: die nachhaltige Umsetzung von Digital- bzw. Technologieprojekten.

Neben  dem Digitalisierungsgrad der Bevölkerung fragt der aktuelle D21-Digital-Index auch erstmalig das Verhältnis von Nachhaltigkeit und Digitalisierung ab – und legt damit den Schwerpunkt auf ein Kernthema, das CHG-MERIDIAN seit jeher vorantreibt: die nachhaltige Umsetzung von Digital- bzw. Technologieprojekten. Als langjähriger Partner der Initiative D21 sprechen wir dazu exklusiv zur Veröffentlichung der neuen Studienergebnisse mit Lena-Sophie Müller, Geschäftsführerin der Initiative D21.

Digitalisierung und Nachhaltigkeit beeinflussen und bedingen sich gegenseitig

Lena-Sophie Müller, Geschäftsführerin der Initiative D21 e.V. © Tobias Koch

Der  Index ermittelt jährlich den Digitalisierungsgrad der deutschen Gesellschaft. Im Schwerpunktbereich „Digitale Nachhaltigkeit“ fragt der D21-Digital-Index 2021/2022 die Grundeinstellung, das Wissen und den eigenen Beitrag der Befragten zu ökologischer Nachhaltigkeit ab. Dabei wird insbesondere die Rolle der Digitalisierung in der nachhaltigen Transformation erfragt. „Die Digitalisierung beeinflusst die Nachhaltigkeit beträchtlich, im positiven wie im negativen Sinn“, sagt Lena-Sophie Müller im Interview. Als Stichwort nennt Müller den Rohstoff- und Energieverbrauch. Die Studie zeigt, dass 59 % der Befragten Elektroschrott und 56 % eine umweltschädliche Rohstoffgewinnung zu den zentralen Risiken der Digitalisierung zählen. Der Energieverbrauch von Rechenzentren (26 %) und digitalen Endgeräten (22 %) stellt aus Sicht der Befragten hingegen das geringste Risiko dar.

David  von Thienen ist bei CHG-MERIDIAN verantwortlich für das Engagement des Unternehmens in der Initiative D21 und sagt: „Wir müssen weg von einer reinen Wegwerfkultur und hin zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Rohstoffen. Die Digitalisierung ist dabei ein entscheidender Hebel. Richtig eingesetzt, kann sie Prozesse verschlanken und den Ressourcenverbrauch reduzieren. Je mehr technische Geräte z. B. mehrfach genutzt werden, desto weniger Rohstoffe und Emissionen fallen bei Produktion und Transport an. Das ist gut fürs Klima und entlastet die Umwelt.“

Geteilte Verantwortung für eine nachhaltige Digitalisierung

Die Verantwortung für eine nachhaltige Digitalisierung verteilt sich auf mehreren Schultern. Laut Müller braucht es dafür ein Zusammenwirken von Wirtschaft, Geräteherstellern, Politik und jedem Einzelnen. So sehen neben einer starken Rolle der Wissenschaft, knapp ein Fünftel der Befragten, dass insbesondere wirtschaftliche Maßnahmen und Investitionen den größten Hebel für eine nachhaltige Digitalisierung darstellen.

Ambitionierte Maßnahmen und transparente Kommunikation von Unternehmen

Unternehmen komme dabei die Aufgabe zu ambitionierte Nachhaltigkeitsmaßnahmen zu ergreifen, so Müller. Gleichzeitig müssten sie die Auswirkungen der angebotenen Produkte auf Umwelt und Klima transparent und verständlich kommunizieren. Die Studie zeigt klar den Wunsch nach einfachen Informationen auf: So geben 41 % der Befragten an, dass ihnen beim Online-Einkauf oft Informationen dazu fehlen, welchen Einfluss der Kauf auf die Umwelt hat. Müller macht deutlich: „Letztendlich sollten die Unternehmen es den Menschen so einfach wie möglich machen, sich nachhaltig zu verhalten. Dann tun sie das auch.“

Das Interview mit Lena-Sophie Müller, Geschäftsführerin der Initiative D21 ist auf der Webseite von CHG-MERIDIAN  abrufbar.

Der vollständige D21-Digital-Index 2021/2022 steht auf der Webseite der Initiative D21 zum Download zur Verfügung.

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Der D21-Digital-Index ist seit 2013 Deutschlands Leitwährung in Sachen Digitalisierung. In 2021 wurde bei der deutschen Bevölkerung erstmalig das Verhältnis von Digitalisierung und Nachhaltigkeit abgefragt. D21-Geschäftsführerin Lena-Sophie Müller hat für uns die Ergebnisse der aktuellen Befragung kommentiert und eingeordnet.

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Lesen Sie alle Zahlen und Ergebnisse aus dem aktuellen D21-Digital-Index.

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Gemeinsam die Digitalisierung voranbringen

Der D21-Digital-Index gibt jedes Jahr einen umfassenden Überblick zum Digitalisierungsgrad in Deutschland. Mit dem Herausgeber der Studie, der Initiative D21, verbindet CHG-MERIDIAN eine langjährige Partnerschaft. Das gemeinsame Ziel ist es, den digitalen Wandel zu fördern, notwendige Debatten anzustoßen und die Zukunft einer digitalen Gesellschaft sinnvoll zu gestalten.

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