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REGION: INTERNATIONAL

HISTORIE

WIE EINST ALLES BEGANN

1975 gründete Bill Gates Microsoft, 1976 Steve Jobs Apple und 1979 Jürgen Gelf die Computer-Handels-Gesellschaft (CHG). Was unscheinbar in Oberschwaben begann, hat sich zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt.

Neubau im Zeitraffer

CHG-MERIDIAN schafft neuen Raum für weiteres Wachstum

Die Zahlen sprechen für sich: Aus einem kleinen Einmannbetrieb wurde ein Unternehmen mit knapp 900 Mitarbeitern. Aus einem Standort wurden rund 40 in über 20 Ländern weltweit. Heute ist CHG‑MERIDIAN einer der führenden Anbieter hersteller- und bankenunabhängigen Technologie-Managements. Erfahren Sie hier mehr über die Idee und die Menschen von CHG‑MERIDIAN, die verwendeten Technologien und die internationale Expansion.

Viel erreicht. Aber noch viel mehr vor.

CHG-IDEE

Die Anfänge der Computer-Handels-Gesellschaft (CHG)

Die Idee, in den Computer-Handels-Markt einzusteigen, kam Jürgen Gelf Mitte der 1970er-Jahre. Auf der Suche nach einem neuen Großrechner für seinen Arbeitgeber entdeckte er den organisierten Gebrauchtmarkt für diese Geräte. Vor allem jedoch erkannte er das Potenzial, das hier lag. EDV-Anlagen waren zu dieser Zeit sehr teuer. Hersteller wie IBM, Nixdorf oder Comparex warteten die Geräte und hielten sie auf einem technisch einwandfreien und aktuellen Stand. Sie konnten problemlos weiterverkauft werden, wenn der Besitzer beispielsweise einen größeren Rechner benötigte.

           

Das IT-Leasing

Auf Nachfrage von Kunden bot Jürgen Gelf bald auch die Vermietung von EDV-Anlagen an. In den USA war die Idee des Leasings schon erprobt. IBM vermietete dort seit den 1920er-Jahren Geräte. In Deutschland war das Modell jedoch noch relativ unbekannt. Erst in den 1970er-Jahren gab es einen Boom auf diesem Nieschenmarkt mit einer Zuwachsrate von 800 % in nur zehn Jahren. So wurde Leasing schnell zum Kerngeschäft der CHG. Bereits 1982 änderte das Unternehmen seinen Namen in „CHG Computer Leasing- und Handels-Gesellschaft mbH“. 1992 wurde die „Handels-Gesellschaft“ schließlich ganz aus dem Firmennamen gestrichen.

              

Wiedervermarktung und sozialverträgliche Zweitnutzung

Mit dem Wandel auf dem IT‑Markt stieg die Stückzahl der Geräte extrem. Parallel wurde die Aufbereitung gebrauchter Geräte zur logistischen Herausforderung. Im Jahr 2000 eröffnete CHG‑MERIDIAN ein eigenes Brokerage- und Logistikzentrum in Mörfelden. Die seitdem dort entwickelten kontrollierten Prozesse der Datenlöschung zertifizierte die TÜV Informationstechnik GmbH 2006 – das erste Zertifikat dieser Art in Deutschland.                                           

Seit 2010 werden Leasingrückläufer im neuen Technologie- und Servicezentrum in Groß-Gerau für die Weiternutzung und -vermarktung aufbereitet; seit 2013 auch im zweiten Technologie- und Servicezentrum der CHG‑MERIDIAN in Skien, Norwegen. Beide Zentren zusammen hatten 2015 einen Durchlauf von fast einer halben Million Geräte.

Ausbau der Serviceleistungen

In den 1990er-Jahren veränderte sich der IT-Markt grundlegend. Die Rechnerleistung wurde dezentralisiert, PCs lösten zunehmend Großrechner ab. CHG übernahm vermehrt Beratungs- und Serviceleistungen und stieg in die gesamte Lebenszyklusplanung selbst verleaster EDV-Systeme ein. Der Fokus von CHG‑MERIDIAN, wie das Unternehmen seit 1996 heißt, verschob sich in Richtung eines umfassenden Services. Er beinhaltet neben der Investitions- und Innovationsplanung auch die Einrichtung und Wartung der Geräte.

Den Kunden bietet CHG‑MERIDIAN seit 2014 ein standardisiertes, umweltgerechtes und sozial verträgliches Zweitnutzungskonzept für gebrauchte IT-Hardware. Dabei steht die Wiedervermarktung im Vordergrund.

In Belgien begann die Zusammenarbeit mit den Non-Profit-Organisationen Close the Gap und WorldLoop. Die Intention dabei ist, noch funktionsfähige Gebrauchtgeräte der Kunden an Schulen und Bildungseinrichtungen in Entwicklungsländern weiterzugeben. Diese werden dort auch wieder eingesammelt; die Rohstoffe kontrolliert und umweltgerecht recycelt.

DER MENSCH

Das Familienunternehmen CHG

Die Geschichte von CHG begann im Bügelzimmer der Familie Gelf. Nach Feierabend erledigte Jürgen Gelf von dort Telefonate und versandte Telexe. Seiner Frau diktierte er Verträge, sie tippte ihre Stenogramme am nächsten Tag mit der IBM‑Kugelkopfschreibmaschine ab. Das Geschäft lief gut an und nach einigen Jahren widmete sich der gelernte Fernmeldehandwerker ganz der jungen Firma.

Als erste Mitarbeiter eingestellt wurden, bezog das Büro eine ganze Wohnung im selben Haus. Dementsprechend familiär war die Atmosphäre. Das änderte sich auch nicht, als das Unternehmen wuchs und insgesamt 15 Mitarbeiter drei der vier Wohnungen im Haus belegten. CHG kaufte ein Baugrundstück in der Nähe, Ende 1986 konnte das moderne Bürogebäude in Berg bei Ravensburg bezogen werden.

Noch heute sind die spontanen Segelausflüge der 1980er-Jahre legendär, zu denen der Chef gerne Mitarbeiter auf den Bodensee mitnahm. „Jürgen Gelf war es immer wichtig, dass es die Leute bei ihm gut hatten“, sagt Michael Weiß, seit 1984 im Unternehmen. Diesen Geist hielt das Unternehmen immer lebendig. Wertschätzung den Mitarbeitern gegenüber bringt CHG‑MERIDIAN unter anderem durch gute Verpflegung, firmeneigene Betreuungsplätze für Kleinkinder, die Unterstützung von Teamevents und kulturelle Angebote zum Ausdruck.

            

Ausgezeichneter Arbeitgeber

2011 erhielt CHG‑MERIDIAN den „Mittelstandspreis für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg“. Ausgezeichnet wurde die langjährige Unterstützung des Auszeithauses in Reute, das Menschen eine Atempause vom Alltag ermöglicht.

2012 erhielt CHG‑MERIDIAN das Gütesiegel „TOP-ARBEITGEBER“ der Initiative TOPJOB – insbesondere für die gute Kommunikation, die Kollegialität und die Kultur der gemeinsamen Problemlösung. Gepflegt wird nach wie vor eine Politik der offenen Türen, man redet sich mit Vornamen und „Sie“ an und bei unternehmensübergreifenden Events können sich die Mitarbeiter der verschiedenen Standorte kennenlernen.

Seit 2014 sind Mitarbeiter über die CARE‑Initiative in das gesellschaftliche Engagement miteinbezogen. Sie können soziale Projekte aus der Region vorschlagen und selbst die Organisation übernehmen, CHG‑MERIDIAN fördert mit finanziellen Mitteln und entsprechenden Ressourcen.

Die lokale Verwurzelung in der Region Oberschwaben und die Beständigkeit von CHG‑MERIDIAN spiegeln sich im gesellschaftlichen Engagement wider. Seit der Saison 2003/2004 ist das Unternehmen Hauptsponsor der Ravensburg Towerstars. Diese spielen erfolgreich in der DEL2, der zweithöchsten deutschen Eishockeyliga. Neben dem Profisport profitiert auch die Jugendarbeit in Ravensburg und an anderen Standorten.

TECHNOLOGIE

Computer erobern die Betriebe

Als sich Jürgen Gelf Ende der 1970er-Jahre selbstständig machte, hielten Computer bereits in vielen Betrieben Einzug. Es waren meist fix installierte zentrale Anlagen: Rechen- und Speichereinheiten mit dazugehörigen Kühlsystemen. Erste von CHG verkaufte und verleaste Geräte waren die Magnetplatteneinheit IBM 3340, Monitore  wie der IBM 3277 oder das Datensammelsystem Nixdorf 620. Kunden waren mittelständische Unternehmen, meist aus der Region oder Süddeutschland, wie das Versandhaus Walz, der Nähmaschinenhersteller Pfaff, die Automobilzulieferer Mahle und ZF oder der Hersteller von Feuerungstechnik Weishaupt.

Die IT der CHG

Im Büro von CHG wurde seit 1981 mit einem IBM System/32 gearbeitet. Es war im ehemaligen Gästezimmer im Keller des Hauses der Familie Gelf untergebracht – samt Programmierer. Jürgen Gelf war selbst Programmierer, bei IBM ausgebildet und sehr technikaffin. Er ließ Mietscheinprogramm, Adress- und Inventurverwaltung digitalisieren, als die meisten Wettbewerber noch ausschließlich mit Karteikarten und Hängeregistern arbeiteten. Die Rechnungen für die Mietgeräte wurden über einen Commodore 8296D ausgedruckt, der an eine IBM-Schreibmaschine mit Endlospapier angeschlossen war. Mit dem Umzug in den CHG-eigenen Neubau 1986 waren alle Arbeitsplätze mit Monitoren und Zugriff auf den zentralen IBM-Rechner ausgestattet. Mitte der 1990er-Jahre wurde die Arbeit auf PCs umgestellt.

PC-Netzwerke ersetzten Großrechner-Systeme

Bereits Ende der 1980er-Jahre begann ein rapider Preisverfall der EDV-Anlagen. Firmen ersetzten Mainframe-Systeme zunehmend durch verteilte Systeme, also PCs. Aufgrund des rasanten technischen Fortschritts sollten Geräte immer schneller gegen neue leistungsstärkere ausgetauscht werden. Das alles erforderte intensivere Maßnahmen der Kundenbetreuung und Wiedervermarktung. CHG‑MERIDIAN setzte seit Mitte der 1990er-Jahre zunehmend auf langfristige Kundenbeziehungen, schloss Rahmenverträge ab und weitete die Serviceleistungen aus.

TESMA®

1999 wurde ein erstes Asset-Management-System entwickelt und eingeführt – ein Informationssystem zur Nutzung der kundenrelevanten Mietscheininformationen. 2004 wurde es zu TESMA® Online ausgebaut. TESMA® steht dabei für Technologie- und Service-Management. CHG‑MERIDIAN und die Kunden des Unternehmens greifen in dieser webbasierten Kommunikations-, Planungs- und Verwaltungsplattform auf einen gemeinsamen Datenpool für jedes Gerät zu. Darin sind kaufmännische und technische Informationen zusammengefasst. Die neueste Version von TESMA® kam 2016 heraus.

Technologische Diversifikation von CHG-MERIDIAN

Das Engagement in verschiedenen Technologiebereiche wurde in den letzten Jahren deutlich intensiviert. Bereits 2004 stieg CHG‑MERIDIAN bei der französischen Finexis Medical SAS ein. 2014 investierte CHG‑MERIDIAN mehr als 30 Millionen Euro in medizinische Geräte für Kunden in Europa und Nordamerika. Seit 2011 übernimmt das Unternehmen auch die Finanzierung und das Portfolio-Management hochwertiger industrieller Investitionsgüter, zum Beispiel Produktionsstraßen für Fahrzeugkarosserien.

Neben der klassischen Kernkompetenz Informationstechnologie wurden so auch Industrie- und Medizintechnologie zu wichtigen Standbeinen von CHG‑MERIDIAN.

EXPANSION

Aufnahme der Expansionsstrategie

1992 markierte einen Umbruch bei der CHG Computer Leasing- und Handelsgesellschaft mbH. Firmengründer Jürgen Gelf zog sich nach und nach aus der Unternehmensleitung zurück, Jürgen Mossakowski übernahm die Geschäftsführung. Der ausgebildete Prüfer strukturierte das Unternehmen um, änderte den Namen in „CHG Computer Leasing GmbH“ und setzte für die nächsten Jahre neben Umsatzsteigerung auf externes Wachstum. Peter Horne unterstützte seit 1995 als zweiter Geschäftsführer diesen Kurs.

IVG GmbH München war das erste Unternehmen, das CHG 1993 übernahm. 1994 folgte ein vor allem in Norddeutschland tätiges Unternehmen: FMG‑MERIDIAN aus Wiesbaden. Eine ideale Ergänzung für CHG, zu dieser Zeit noch vorwiegend in Süddeutschland aktiv. Die beiden Unternehmen verschmolzen zu CHG‑MERIDIAN und wurden 1997 zur Aktiengesellschaft umgewandelt. Weitere Ankäufe folgten: 1996 CICS in Karlsruhe, CSC Leasing in München und CTL Computer Trade & Leasing. CHG‑MERIDIAN wurde so zu einem der größten IT‑Finanzierer in Deutschland.

Internationale Expansion

Mit der Jahrtausendwende lenkten Jürgen Mossakowski und Peter Horne in Richtung internationales Wachstum. Erster Schritt war die Gründung von Landesgesellschaften in Großbritannien und Österreich. Auslandsgesellschaften in Irland, Frankreich, Belgien und den Niederlanden folgten. Ende 2001 war das Unternehmen in sieben Ländern präsent.

Tochtergesellschaften in der Schweiz, Italien, Spanien, Russland und Polen kamen bis 2004 hinzu, später auch neue Standorte in der Tschechischen Republik, in Slowenien und der Slowakei. 2009 übernahm das Weingartener Unternehmen auch die El Camino Resources in den USA und Kanada und stieg mit 50 Prozent in die Tochtergesellschaft in Mexiko ein. Durch die Übernahme von ACENTO AS erschloss sich CHG‑MERIDIAN 2014 auch Nordeuropa mit Standorten in Dänemark, Norwegen, Schweden und Finnland.

Neu- und Erweiterungsbau der Firmenzentrale

Im Jahr 2016 ist die CHG‑MERIDIAN AG, so der Name seit 2012, an 36 Standorten in 23 Ländern vertreten. Der Finanz- und Technologie-Manager setzt weiterhin auf eine Intensivierung der Servicetiefe in den Landesgesellschaften und die Steigerung des Neuinvestitionsvolumens. Ausdruck des beständigen Wachstums ist die neue Firmenzentrale: das 2003 in Weingarten bezogene Gebäude für ca. 270 Mitarbeiter.                                                         

Im Mai 2016 wurde der Erweiterungsbau mit nochmals 250 Arbeitsplätzen eröffnet. Die moderne Architektur symbolisiert die Transparenz und Dynamik von CHG-MERIDIAN.

Zu Beginn des Jahres 2017 wurden personelle und strukturelle Veränderungen im Aufsichtsrat und Vorstand vollzogen. So wechselte Jürgen Mossakowski nach mehr als 18 Jahren als Vorstandsvorsitzender in den Aufsichtsrat. Seine Nachfolge trat Dr. Mathias Wagner an, bisher Vorstand für den internationalen Vertrieb. Unter dem Vorstand von Frank Kottmann wurden alle weltweiten Vertriebstätigkeiten gebündelt. Oliver Schorer übernahm den neu geschaffenen Vorstand für IT und Services und Joachim Schulz blieb weiterhin Vorstand der Finanzen.

Wir pflegen die Tradition, mit unseren Aufgaben, unseren Erfahrungen und natürlich mit unseren Kunden zu wachsen. Dabei sind wir uns stets bewusst, wo wir herkommen – und wo wir hinwollen.

FORTSETZUNG FOLGT

Die Erfolgsgeschichte CHG-MERIDIAN ist längst noch nicht zu Ende erzählt. Wie und womit es weitergeht? Lassen Sie sich in den nächsten Kapiteln überraschen!
DREI WÖRTER, EIN VERSPRECHEN

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In TESMA® fließen kaufmännische und technische Informationen sinnvoll zusammen, um Sie in jeder Phase des Technologie-Lifecycle zu entlasten.

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